SFC Energy AG: Drittes Quartal im Rahmen der Erwartungen - Umsatz und Bruttomarge in den ersten neun Monaten 2010 bleiben über Vorjahreszeitraum - weiteres Wachstum in Q4 erwartet


SFC Energy AG / Schlagwort(e): Quartalsergebnis
28.10.2010 08:15


 
- Umsatz 9M/10 mit 8.865 TEUR 4,6% über 9M/09 (9M/09: 8.476 TEUR)
- Q3/10 Umsatz mit 2.287 TEUR erwartungsgemäß schwächer (Q3/09: 2.810     TEUR, minus 18,6%)

- Weiterer Serienauftrag der Deutschen Bundeswehr belegt Marktpotenzial
Brunnthal/München, 28. Oktober 2010 - Die SFC Energy AG hat in den ersten neun Monaten 2010 einen Umsatz von 8.865 TEUR erzielt. Dieser Anstieg von 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (9M/09: 8.476 TEUR) ist vor allem auf Wachstum in den zivilen Märkten, insbesondere im Industriebereich (75% Umsatzsteigerung bei EFOY-Brennstoffzellen) sowie eine über 100%ige Umsatzsteigerung bei den Produkten der C-Serie für den Verteidigungsbereich zurückzuführen. Im dritten Quartal 2010 wurde erwartungsgemäß mit 2.287 TEUR 18,6% weniger Umsatz als im Vorjahreszeitraum (2.810 TEUR) erzielt. Dies ist im Wesentlichen auf die Saisonalität im Freizeitbereich und den Umsatzrückgang im Mobilitätsbereich zurückzuführen; der Umsatz im Bereich Mobilität war im Vorjahreszeitraum 2009 im Zusammenhang mit staatlichen Konjunkturprogrammen stark gestiegen.

Das Bruttoergebnis vom Umsatz erhöhte sich in Neunmonatszeitraum 2010 um 7,8% auf 2.453 TEUR (9M/09: 2.275 TEUR). Die Bruttomarge stieg in den ersten neun Monaten auf 27,7% (9M/09: 26,8%). Im dritten Quartal 2010 verminderte sich das Bruttoergebnis um 48,4% auf 477 TEUR (Q3/09: 925 TEUR). Die Bruttomarge im 3. Quartal 2010 betrug 20,9%. Dieser Rückgang ist hauptsächlich auf die geringeren Umsätze im Mobilitätsbereich zurückzuführen.

Das EBIT reduzierte sich in den ersten neun Monaten 2010 um 26,5% auf minus 4.138 TEUR (9M/09: minus 3.271 TEUR). Im 3. Quartal lag das EBIT bei minus 2.032 TEUR (9M/09: minus 893 TEUR). Hierin sind weiterhin folgende Sondereffekte enthalten: die Kosten für den Aufbau des US-Geschäfts und für den neuen Firmenstandort in Brunnthal, München. Zusätzlich wurde das EBIT im dritten Quartal 2010 durch höhere Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von rund 200 TEUR belastet. Das Ergebnis nach Steuern für Q3/10 betrug minus 1.944 TEUR (Q3/09: minus 753 TEUR). Im Neunmonatszeitraum sank das Ergebnis nach Steuern um 44,3% auf minus 3.849 TEUR (9M/09: minus 2.668 TEUR).

In den ersten neun Monaten 2010 wurden 2.858 Geräte der A-Serie (EFOY, EMILY, FC 250) verkauft (9M/10: 3.137), was einem Rückgang von minus 8,9% entspricht. Das gleichzeitige Umsatzwachstum von 4,1% ist im Wesentlichen auf Verschiebungen im Modellmix hin zu den leistungsstärkeren Brennstoffzellensystemen EFOY 2200 und EFOY Pro 2200 zurückzuführen.
Insgesamt betrug der Auftragseingang im Neunmonatszeitraum 2010 7.474 TEUR (9M/09: 8.648 TEUR). Im Q3/10 wurde ein Auftragseingang von 3.117 TEUR erzielt (Q3/09: 3.111 TEUR). Demzufolge belief sich der Auftragsbestand zum 30. September 2010 auf 2.021 TEUR.

Der Seriengroßauftrag der Deutschen Bundeswehr, der im 3. Quartal erteilt wurde, bestätigt die Strategie von SFC, dem Kunden intelligente Komplettlösungen zu bieten. Die Bundeswehr orderte SFC-Systemlösungen bestehend aus der portablen JENNY-Brennstoffzelle, dem SFC-Power Manager, einer Hybridbatterie und einem Solarpanel. Damit hat SFC den Schritt vom Entwicklungspartner zum Produkt-/Systemlieferenten einer wichtigen Verteidigungsorganisation vollzogen.

Der Bestand an frei verfügbaren liquiden Mitteln lag zum 30. September 2010 bei 34.734 TEUR (31. Dezember 2009: 40.544 TEUR).

Für das Geschäftsjahr 2010 erwartet der Konzern im Freizeitbereich in Anbetracht des weiterhin schwierigen Marktumfelds Umsätze auf dem Niveau von 2009. Für die Gesamtheit der zivilen Märkte wird jedoch ein Umsatzwachstum erwartet. Die Programmentscheidungen der Bundeswehr in den ersten neun Monaten 2010 werden zu einem Wachstum im Verteidigungsbereich von rund 50 Prozent führen. Damit bleibt die bisherige Prognose für das Gesamtjahr 2010 trotz eines schwachen dritten Quartals bestehen.
Weiterhin sieht der Konzern mittelfristig Potenzial im Markt der E-Mobilität. Im Oktober 2010 hat SFC gemeinsam mit dem renommierten Automotive Engineering Partner ESG Elektroniksystem- und Logistik GmbH auf der eCarTec-Messe ein Konzept präsentiert, wie Strom- und Wärmeerzeugung mit Hilfe von Brennstoffzellen an Bord von Elektrofahrzeugen diese insbesondere im Winter alltagstauglich machen.

Der Neunmonatsbericht der SFC Energy AG steht auf der Homepage des Unternehmens unter www.sfc.com zum Download zur Verfügung.


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