SFC Energy präsentiert Prototyp der HIGH Power Plattform (bis 200 kW) und eigene Membran-Strategie beim ersten Capital Markets Day

• Prototyp der HIGH Power Plattform (bis 200 kW) EFOY Hydrogen • Ausbau der Technologie- und Marktführerschaft mit proprietärer Membrantechnologie • Status und nächste Schritte der Internationalisierung • Starke operative Entwicklung – signifikantes Wachstum und Margenexpansion

Brunnthal/München, 25. September 2023 – Die SFC Energy AG (F3C:DE, ISIN: DE0007568578), ein führender Anbieter von Wasserstoff- und Methanol-Brennstoffzellen für stationäre und mobile Hybrid-Stromversorgungslösungen, hat am vergangenen Freitag ihren ersten Capital Markets Day durchgeführt. Auf der hybriden Veranstaltung am Stammsitz in Brunnthal bei München gab das Management den mehr als 100 anwesenden und virtuell zugeschalteten Investoren, Analysten und Journalisten einen Einblick in das Geschäftsmodell, die Technologie und Roadmap sowie die Umsetzung der Wachstumsstrategie, die auf den drei Säulen regionale und technologische Expansion, Beschleunigung der F&E-Aktivitäten und anorganische Wachstumsmöglichkeiten fußt. Highlight der Veranstaltung war die Präsentation des Prototyps der HIGH Power Plattform bis 200 kW und der Strategie zum Ausbau der Technologie- und Marktführerschaft mit proprietärer Membrantechnologie. Im Fokus standen zudem die nächsten Schritte der Internationalisierung, die dieses Jahr mit der Eröffnung einer eigenen Produktionsstätte in Indien einen wichtigen Meilenstein erreichte. Eine Besichtigung der Fertigung rundete das Programm ab, bei der sich die anwesenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen persönlichen Eindruck verschaffen und sich den Aufbau einer Brennstoffzelle erläutern lassen konnten.

Dr. Peter Podesser, CEO von SFC Energy: „Saubere Energie für Generationen – immer und überall – fasst unsere Überzeugung zusammen. Wir sind nicht nur Brennstoffzellenpioniere, wir sind auch Vordenker und Wegbereiter – und dabei profitabel. Tagtäglich setzen wir uns mit Leidenschaft, enormem Einsatz, Innovationskraft und Effizienz für unsere zukunftsweisende Brennstoffzellentechnologie ein. So leisten wir unseren Beitrag auf dem Weg zur Klimaneutralität. Wir haben uns mit Hingabe der umweltfreundlichen Strom­erzeugung verschrieben – autark, zuverlässig, geräuscharm und ohne umweltschädliche Emissionen. Das ist unsere Unternehmens-DNA als mittelständischer Technologieträger, die wir seit mehr als 20 Jahren im Sinne von Menschen und Umwelt nachhaltig und verantwortungsvoll umsetzen. Die HIGH Power Plattform ist nun der nächste Level unserer Innovationen.“

Nächste Innovationsschritte – Prototyp der HIGH Power Plattform für Brennstoffzellen bis 200 kW und proprietäre Membrantechnologie Mit der im Jahr 2003 eingeführten EFOY Methanol Brennstoffzelle und der EFOY Hydrogen Brennstoffzelle, die seit 2020 auf dem Markt ist, deckt SFC Energy bereits den Bedarf von niedriger und mittlerer Energiebereitstellung ab. Ziel ist es, künftig den Markt auch mit leistungsstärkeren Brennstoffzellen – bis 200 kW Leistung – zu bedienen und dadurch neue Marktsegmente für den Konzern zu erschließen. Auf dem Capital Markets Day wurde die innovative SFC-Wasserstoff-Brennstoffzellenlösung mit einer Nennleistung von 50 kW sowie einem modularen Design bis zu 200 kW präsentiert. Prototypentests laufen und erste Kundentests erfolgen im Jahr 2024. Der Beginn der Serienproduktion ist für Ende 2024 geplant.

Einen weiteren wichtigen Schritt zur Sicherung der Markt- und Technologieführerschaft stellt die Übernahme von Anlagen und Technologien von Johnson Matthey zur Produktion von Membrane Electrode Assemblies (MEAs) für Direktmethanol-Brennstoffzellen dar. Dazu entsteht eine neue Entwicklungs- und Produktionsstätte in der Nähe von Swindon, Großbritannien. Damit erweitert SFC Energy seine Kernkompetenzen um die Membran-Technologie und ist künftig in der Lage, die wesentlichen Bestandteile der Brennstoffzelle selbst zu produzieren. So sichert sich SFC Energy eine stabile Lieferkette und erhöht durch die Integration der Komponentenfertigung den Wertschöpfungsanteil bei Methanol-Brennstoffzellen deutlich. SFC Energy übernimmt damit auch die kommenden Entwicklungen der eigenen Membrantechnologie, um Prozesse effizienter zu gestalten sowie Materialeinsparungen und Kosteneffizienzen umzusetzen.

  Status und nächste Schritte der Internationalisierung Getreu dem Motto „Versprochen und geliefert“ hat SFC Energy im laufenden Jahr wesentliche Schwerpunkte seiner Wachstumsstrategie konsequent abgearbeitet: Mit der Gründung der Tochtergesellschaft SFC Energy India Pvt. Ltd. und der Eröffnung des ersten Produktionsstandortes in Gurgaon, dem Hightech-Zentrum von Delhi in Indien, hat SFC Energy seinen Fußabdruck in der asiatischen Region erheblich erweitert. Der Standort soll nicht nur im bevölkerungsreichsten Land der Erde den Bedarf an umweltfreundlichen und nachhaltigen Stromerzeugern decken, wie den Wasserstoff- und Methanol-Brennstoffzellen von SFC für die private, industrielle und staatliche Nutzung, sondern auch als Sprungbrett für die ganze Region fungieren.

Mit der Gründung der Tochtergesellschaft SFC Energy UK Ltd. hat SFC zudem seine Präsenz im Vereinigten Königreich ausgebaut. Hinsichtlich der weiteren Expansion, steht zudem die Entscheidung über einen eigenen Standort in den USA noch im vierten Quartal 2023 an. Des Weiteren läuft die zusätzliche Kapazitätserweiterung mit dem Aufbau eines neuen Produktionsstandortes in Rumänien. Mit den oben genannten Schritten verfügt SFC Energy ab 2024 über sechs Produktionsstandorte auf drei Kontinenten und ist mit eigenen Vertriebs- und Serviceeinheiten sowie über etablierte Partnerschaften weltweit vertreten.

Starke operative Entwicklung – Signifikantes Wachstum und Margenexpansion Starke operative Kennzahlen zeichneten das erste Halbjahr aus. Das deutliche organische Umsatzwachstum von 49,5 % auf EUR 57,1 Mio. gegenüber dem Vorjahr (EUR 38,2 Mio.) einhergehend mit einer Margenexpansion (EBITDA-Marge in H1/2023 erhöht auf 12,8 % nach 8,2 % in H1/2022) unterstreicht die zunehmende Marktdurchdringung der Produkte von SFC Energy, sowohl international als auch technologisch.

„Wir blicken auf das beste Halbjahr der Unternehmensgeschichte zurück und sind zuversichtlich, unsere gesetzten Ziele für 2023 zu erreichen. Es ist uns gelungen, erneut organisch dynamisch zu wachsen und gleichzeitig unsere Margen signifikant auszuweiten. Das ist auch ein wesentliches Element unserer Differenzierung im Sektor: Wir kombinieren ambitionierte Wachstumsziele mit einer kontinuierlichen und nachhaltigen Verbesserung der Ertragslage. Diesen eingeschlagenen Weg, den wir unseres Erachtens bislang als einziges Unternehmen in der Branche konsequent verfolgen, wollen wir fortsetzen“, fasste Daniel Saxena, CFO von SFC Energy, seine Ausführungen zusammen.

Das laufende Jahr ist von zahlreichen Auftragseingängen aus unterschiedlichen Märkten und Regionen geprägt. Dazu zählen unter anderem Großaufträge im Bereich der öffentlichen Sicherheit in einem Volumen von mehr als EUR 33 Mio. für Brennstoffzellen zur Energieversorgung in Indien sowie große Bestellungen aus Polen, den Niederlanden, den USA oder Kanada. In einer Kooperation mit der Deutschen Telekom wurde erstmals mit dem H2Genset von SFC Energy auch der Einsatz einer mobilen Wasserstoff-Brennstoffzelle von SFC Energy als Stromquelle temporärer Mobilfunkkommunikation während eines Musikfestivals erprobt. Die Nachfrage in den Segmenten Clean Energy und Clean Power Management ist anhaltend dynamisch.

Umsetzung der Wachstumsstrategie – Weitere M&A-Themen im Fokus Im Rahmen der Veranstaltung bestätigte der Vorstand erneut die Prognose für das Geschäftsjahr 2023. Diese wurde im Halbjahresbericht konkretisiert und sieht nun einen Konzernumsatz 2023 zwischen EUR 107 Mio. und EUR 111 Mio. vor. Beim bereinigten EBITDA und beim bereinigten EBIT erwartet der Vorstand eine Größenordnung von EUR 10,5 Mio. bis EUR 14,1 Mio. bzw. EUR 5,0 Mio. bis EUR 8,6 Mio.

Die Technologie der Brennstoffzelle hat sich am Markt durchgesetzt und etabliert. Davon profitiert SFC als Technologieführer und First Mover in besonderem Maß. „Mit unseren Technologien halten wir einen Schlüssel in der Hand, um die Energieversorgung ökologischer, umweltfreundlicher und weiterhin verlässlich zu gestalten. Diese Entwicklung werden wir fortsetzen und mit gezielten Investitionen und Akquisitionen weiter beschleunigen. Dabei stehen Unternehmen im Fokus, die uns den Zugang zu bisher nicht oder wenig erschlossenen Märkten ermöglichen. Wir halten die Augen aber auch entlang unserer Wertschöpfungskette offen hinsichtlich komplementärer Technologien. Unser Know-how und unsere Erfahrung in der Entwicklung und Integration neuer Technologien verschaffen uns Synergien und Wettbewerbsvorteile. Damit bieten sich für SFC Energy enorme Chancen weitere Marktanteile zu sichern, Innovationen voranzutreiben und den Wachstumskurs nachhaltig zu beschleunigen“, rundete Dr. Peter Podesser seine Ausführungen ab.

Weitere Informationen zu den Clean Energy und Clean Power Management Lösungen von SFC Energy unter www.sfc.com.

Zu SFC Energy AG

Die SFC Energy AG (www.sfc.com) ist ein führender Anbieter von Wasserstoff- und Methanol-Brennstoffzellen für stationäre und mobile Hybrid-Stromversorgungslösungen. Mit den Geschäftsfeldern Clean Energy und Clean Power Management ist die SFC Energy AG ein nachhaltig profitabler Brennstoffzellenproduzent. Seine mehrfach ausgezeichneten Produkte vertreibt das Unternehmen weltweit und verkaufte bislang mehr als 65.000 Brennstoffzellen. Mit Hauptsitz in Brunnthal bei München, Deutschland, betreibt das Unternehmen Produktionsstandorte in den Niederlanden, Rumänien, Kanada und Indien. Die SFC Energy AG notiert im Prime Standard der Deutschen Börse und gehört seit 2022 dem Auswahlindex SDAX an (WKN: 756857 ISIN: DE0007568578).

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