Fahrzeugbasierende Stromversorgung mit SFC Brennstoffzellen in der Verteidigung
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EMILY

EMILY 2200-Brennstoffzelle von SFC – Die Technologie

emily_2200Die EMILY integriert die erfolgreiche kommerzielle EFOY-Brennstoffzellentechnologie für fahrzeugbasierte Verteidigungsanwendungen. Wie alle SFC-Brennstoffzellen ist auch die EMILY 2200 eine Direkt-Methanol-Brennstoffzelle und nutzt den praktischen flüssigen Energieträger Methanol für die Erzeugung von Strom in einem einzigen effizienten Schritt ohne Effizienzverluste. 

Die EMILY 2200-Brennstoffzelle im Einsatz

Als Bordstromversorgung im Fahrzeug – Hierzu wird die EMILY mit der Bordbatterie verbunden, die die elektrischen Geräte im Fahrzeug mit Strom versorgt. Über ihren integrierten Laderegler überwacht die EMILY kontinuierlich den Ladezustand der Batterie. Sinkt dieser unter einen voreingestellten Schwellenwert, schaltet sich die EMILY automatisch an und lädt die Batterie wieder auf. Ist die Batterie voll, kehrt die EMILY ebenso automatisch wieder in den Standby-Modus zurück. Dieser Prozess erfolgt lautlos und ohne schädliche Emissionen. Damit ist die Stromproduktion im Fahrzeug von außen nicht zu bemerken – ein entscheidender strategischer Vorteil in Situationen, in denen das Fahrzeug nicht detektiert werden darf, wo jedoch trotzdem Geräte an Bord zu betreiben sind.

Zugelassen für die Bundeswehr 

Die EMILY 2200 wurde durch die Wehrtechnische Dienststelle 41 der deutschen Bundeswehr erfolgreich für militärische Nutzung qualifiziert. Die EMILY 2200 ist somit offiziell für den Einsatz bei der Bundeswehr zugelassen. Zulassungsurkunde

Funktionsweise der EMILY 2200-Brennstoffzelle

funktionsprinzip

Das Strom erzeugende Herzstück der Brennstoffzelle ist der so genannte Stack (engl. für den Stapel der einzelnen Strom produzierenden Zellen). Jede einzelne Zelle des Stack besteht aus Anode, Kathode und einer Membran, die als Elektrolyt Anode und Kathode voneinander trennt. Diese Membran ist für Protonen, positiv geladene elektrische Teilchen, leitfähig. Auf der Anodenseite werden der Brennstoffzelle Wasser und Methanol zugeführt, auf der Kathodenseite wird sie mit Sauerstoff aus der Umgebungsluft versorgt. Bei der Reaktion an der Anode entstehen aus dem Wasser und dem Methanol positiv geladene H+-Ionen und freie Elektronen, sowie als Reaktionsprodukt Kohlendioxid (CO2). Während die Protonen die Membran durchqueren können, fließen die Elektronen über den angeschlossenen Stromkreis auf die Kathodenseite. Dabei entsteht Strom. An der Kathode reagieren die H+-Ionen mit dem Sauerstoff zu Wasserdampf. Die Menge an produziertem Wasserdampf und Kohlendioxid in der Brennstoffzelle entspricht im Vergleich der Atemluft eines Kindes.


Die SFC-Brennstoffzellen - Hocheffiziente Stromerzeuger

Bei herkömmlichen Wärmekraftmaschinen wie Motoren oder Generatoren sind zwei Zwischenschritte (über Wärme und Bewegung) erforderlich, um die im Betriebsstoff gebundene chemische Energie in elektrischen Strom umzuwandeln. Dabei entstehen natürlich erhebliche Wirkungsgradverluste. In der Brennstoffzelle erfolgt die Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie ohne jegliche Zwischenschritte und ohne bewegte Teile.

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